Was sonst noch so passiert ist

Und da bin ich schon wieder :) Den Eintrag habe ich zwar leider nicht wie geplant am Sonntag hochgeladen, aber hier ist er. Viel Spaß damit :)

Tschuldigung, dass nach einer so langen Pause jetzt direkt zwei Einträge hintereinander kommen, bald kommen allerdings meine Eltern, da muss ich mich ein bisschen ranhalten 😂 außerdem kann es sein, dass in diesem Monat wieder (fast) gar nichts von mir kommen wird, und so habt ihr ein bisschen was zu lesen.
Ich war Anfang Februar auch in meinem ersten richtigen Urlaub hier, den Blogeintrag habe ich jetzt ein bisschen zurückgestellt, der wird aber hoffentlich in den nächsten Tagen auch noch kommen, er wird wahrscheinlich auch wieder etwas länger, auf jeden Fall werde ich euch wieder mit einigen Bildern versorgen.

In diesem Beitrag soll es jetzt allerdings um einige Dinge gehen, die ich so bei der Arbeit erlebt habe, es waren nämlich in letzter Zeit ein paar Sachen los, die außerhalb des Alltags liegen und die ich gerne mit euch teilen würde.

Das erste "Erlebnis" in letzter Zeit war der Geburtstag von Oswaldo, einem Kind aus unserem Haus. Das ist an sich nicht soo was besonderes, es hatten schon mehrere Kinder in meiner Zeit hier Geburtstag, an diesem Tag allerdings hatten die Kinder alle schon relativ früh Schulschluss und es war ziemlich warm, sodass ich die Idee hatte, sie, quasi als Geburtstagsgeschenk, zu einem Eis in Caranqui einzuladen. Caranqui ist ein Stadtteil von Ibarra und berühmt für sein typisches handgemachtes Eis, das wirklich gut und auch (wie das meiste Essen hier) nicht so teuer ist. Und so sind wir alle relativ spontan mit dem Bus nach Caranqui gefahren, die Kinder durften sich alle ein Eis aussuchen und wir sind raus in den Park gegangen, der dort ist, wo die Kinder schnell angefangen haben zu spielen. Abends sind wir dann wieder zurück zum Haus gelaufen.
Das war jetzt nicht so ein spektakulärer Ausflug, aber es war einfach schön für die Kinder, mal rauszukommen, was anderes zu machen als am Haus rumzusitzen und zu spielen, sondern einfach mal was zu erleben, was es sonst nicht gibt.

Eine weitere Sache ist, dass ich seit ein paar Monaten zwei Kindern aus meinem Haus Schwimmunterricht gebe. Das eine Kind hat mit der Zeit immer mal wieder gewechselt, seit einigen Wochen ist es aber Belén, die regelmäßig mit ins Schwimmbad kommt, gemeinsam mit Rocio. Rocio konnte am Anfang gar nicht schwimmen, mittlerweile tobt sie ohne Scheu im großen Becken herum und wird immer besser. Das ist ebenfalls gerade für mich etwas Schönes, weil ich hier einen Erfolg in meiner Arbeit sehe und das einer der Momente ist, in denen ich die Kinder wirklich glücklich sehe, gerade Rocio freut sich immer unglaublich aufs Schwimmen und das freut auch mich. Auch für die Kinder ist das natürlich etwas Gutes, denn sie genießen diese Zeit im Schwimmbad immer sehr .

Letzte Woche haben wir mit den Kindern einen wirklich außergewöhnlichen Ausflug gemacht: Wir waren in einem Freizeitpark, der zur Zeit in Ibarra ist. Dafür hat die Fundación Freikarten bekommen und so sind alle Häuser mit ihren Kindern am Mittwochnachmittag in den Park gefahren und konnten Achterbahn, Karussell, Schiffsschaukel und vieles mehr genießen. Ich hatte teilweise ganz schön mit meiner Höhenangst zu kämpfen, habe den Tag aber gemeinsam mit den Kindern, vollends genossen und hatte ziemlich viel Spaß. Auch hier hat es mich wieder sehr glücklich gemacht, die Kinder wirklich glücklich zu sehen, wie sie etwas erleben, was es sonst nie gibt für sie, wie sie einmal richtig Spaß haben und nicht nur ihren normalen Alltag leben.

Das letzte Erlebnis, das ich gerne mit euch teilen würde, ist am Freitag passiert und leider gar nicht so fröhlich. Beziehungsweise, an sich war es schon ein fröhlicher Anlass, leider mit einem sehr traurigen Nebengeschmack.
Denn einige der Kinder der Häuser haben die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit ihrer Mutter nach Neuseeland zu ziehen und dort ein neues Leben anzufangen. Gestern sind sie deshalb nach Quito gereist, heute geht ihr Flug.
Deshalb mussten wir uns nun von ihnen verabschieden. Zu diesem Anlass wurde am Freitag ein großes Fest organisiert, mit einem Clown, Musik, Luftballons, Essen und Kuchen.
Das war ein ziemlich schöner, aber auch ein sehr trauriger Abend, denn wir mussten einige sehr liebe Kinder (wahrscheinlich) für immer verabschieden. Es wurde sehr viel geweint, gerade von den Kindern, die viel mit Luz Maria, Josefine, Jose und der kleinen Esther zu tun hatten.
Ich wünsche ihnen auf jeden Fall eine schöne Zeit in Neuseeland, dass sie ein tolles neues Leben anfangen können und viele schöne Sachen erleben!

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