Berge und Täler

Ja, diese Überschrift ist wörtlich gemeint. :D Natürlich gibt es während meiner Zeit hier auch Berge und Täler im übertragenden Sinne, aber darum soll es heute nicht gehen..obwohl...
Naja, fange ich mal mit dem Berg an:

Vor zweieinhalb Wochen, am 21. Januar, haben wir einen Tagesausflug auf den Cayambe unternommen. Und zwar hat uns dieser Ausflug auf 5000 Meter Höhe in den Schnee gebracht. Das war zwar eigentlich toll, hätte ich nicht mit ziemlich starken Problemen wegen der Höhe zu kämpfen gehabt. Später, als wir dann noch einen Berg hochgeklettert sind, um zu einer (leider dann zugeschneiten) Lagune zu gelangen, die auf besagten 5000 Metern lag, kam noch Höhenangst dazu, sodass ich das Ganze leider nicht so ganz richtig genießen konnte. Rückblickend war es allerdings ein toller Tag, der zwar am Schluss (trotz der 7 Schichten Oberteil und 3 Hosen übereinander) kalt und hoch war, an dem wir aber neben einer abenteuerlichen Fahrt so einige schöne und aufregende Dinge erleben durfte, und sei es nur, auf 5000m Höhe im Schnee rumzulaufen und fast vom starken Wind weggeweht zu werden. Ich habe leider an diesem Tag nicht soo viele Bilder gemacht, die, die ich habe, werde ich euch natürlich trotzdem zeigen. Und nicht vergessen: Nach den Fotos kommt noch unsere Talfahrt ;)















Sooo, so viel zum Cayambe, aber wie der Titel schon sagt, waren wir in den letzten Wochen nicht nur auf einem Berg, sondern das Wochenende danach, diesmal am Samstag, auch in einem Tal. Im Intag-Tal. Endlich! Beim 3. Versuch haben wir es jetzt auch mal geschafft, da anzukommen. Und es war nicht nur auf die Höhe bezogen ein starker Kontrast zum Cayambe. Die einzige Gemeinsamkeit war die ähnlich spektakuläre Fahrt dorthin, diesmal eben den Berg runter. Nachdem wir nämlich die knappe Stunde bis Cotacachi gefahren sind, sind wir in einen anderen Bus umgestiegen, der uns in einer nochmal knapp zweistündigen Fahrt durch den Nebelwald auf einer schmalen Gebirgsstraße ins Tal runtergefahren hat. Da wir relativ früh los sind, wurde im Zielort Apuana erstmal gefrühstückt, bevor wir uns zu Fuß auf den etwa 1,5stündigen Weg in Richtung einiger Aguas termales, bedeutet, warmer Schwimmbäder gemacht haben. Allein der Fußweg war wunderschön, meistens waren wir allein auf der Straße, die zu den Bädern hinabführte, es war warm und die Natur des Nebelwaldes atemberaubend! Dazu kam eine Ruhe, die wir hier in der Stadt, obwohl wir ja gar nicht in Quito sind haha, selten haben. Auch das anschließende Bad in den Schwimmbädern war wunderbar entspannend. Das Einzige, das diese Entspannung im Bad ein bisschen gestört hat, war mal wieder meine Höhenangst, die mich leider bei der Art Seilbahn, die über eines der Becken gespannt war, dazu gebracht hat zu kneifen. Schon komisch. Da setze ich mich in Schaukeln zig Meter über der Stadt, lasse mich an einem Seil über eine Schlucht gleiten, und bei einem nichtmal 2 Meter hohen Block kriege ich es nicht hin, da runter zu springen. Auf jeden Fall musste ich wieder nach unten klettern. Auch zu diesem Ausflug möchte ich nicht soo viel schreiben, habe aber wieder mehr Bilder als zum Cayambe. Also: seht selbst!


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