Intag? Peguche!

Am Wochenende nach Cuicocha haben wir Besuch von den Freiwilligen aus Quito bekommen. Während die Anderen den Imbabura bestiegen haben, haben meine Mitbewohnerin und ich mal wieder zu zweit was gemacht.
Ursprünglich hatten wir geplant, weil es in der Nähe ist und wir mal etwas länger schlafen wollten, ins Intag-Tal zu fahren. Leider ist dieser Plan nicht ganz aufgegangen, denn um die Mittagszeit fahren von Otavalo keine Busse nach Intag und nachmittags zu fahren, war uns ein wenig spät, wir wollten ja noch ein bisschen Zeit da haben, bis wir wieder zurück fahren müssten. Also musste ein Ersatzplan her. Der war zum Glück schnell gefunden, denn ganz in der Nähe von Otavalo gibt es die Peguche-Wasserfälle, die laut Reiseführer und Ecuadorianern sehr schön sein sollen. Also beschlossen wir, das zu überprüfen-und ja, es war wirklich ein sehr schöner Tagesausflug.

Wir sind also mit dem Bus in das Dorf in der Nähe der Wasserfälle gefahren. Dort ausgestiegen, sind wir erstmal ein wenig im Dorf herumgeirrt, bis wir endlich die richtige Richtung gefunden haben und zum Park, in dem sich die Wasserfälle befinden, gelangt sind. Dort mussten wir uns noch in eine Liste eintragen, dann konnten wir loslaufen.

Wie gesagt, befinden sich die Wasserfälle in einem etwas größeren Park, wir sind also erst etwas herumgelaufen, bis wir die Wasserfälle tatsächlich erreicht haben. Beispielsweise führte uns unser Weg über eine sehr schöne große Hängebrücke, die wir gleich als Ort für ein umfangreiches Fotoshooting genutzt haben (Bilder folgen:D) 

Außerdem sind wir auf unserem Weg über eine kleine Führung über den Glauben der Inkas gestolpert, für die wir uns spontan entschieden haben.
Dabei ging es in eine kleine Höhle, in der alte Kochstätten und eine Art kleine Kirche bzw. ein Altar ausgestellt waren. Anschließend ging es mithilfe einer Leiter und einem Seil sehr steil wieder nach oben aus der Höhle hinaus an einige wichtige Inka-Punkte und an einen Zugang zum oberen der beiden Wasserfälle. Dort war die Führung ziemlich plötzlich auch schon wieder vorbei und wir beide entschieden uns, dem Vorschlag des Inka-Typen zu folgen, unsere Schuhe auszuziehen, nachdem wir durch einen wirklich sehr niedrigen Tunnel gekrabbelt sind, und uns barfuß durch den Fluss auf den Weg zum Wasserfall zu machen. Auf jeden Fall eine sehr lustige, wenn auch ganz schön rutschige Aktion..

Nachdem unsere Füße wieder trocken und die Schuhe angezogen waren, sind wir dann aber runter zum Hauptwasserfall, der sich direkt unter dem befindet, zu dem wir kurz zuvor gelaufen waren.
Dieser Wasserfall sprüht ziemlich stark und so sind wir, während wir darauf gewartet haben, den heiß begehrten Fotoplatz davor benutzen zu dürfen, ganz schön nass geworden.  
Aber es sind schöne und lustige Fotos entstanden und es ist doch auch ein Erlebnis, von einem Wasserfall so nass gesprüht zu werden...
Anschließend ging es für uns noch an einen anderen Aussichtspunkt, bevor wir die Runde beendeten, die uns noch an einem Zeltplatz und dem Arbol de la Fertilidad vorbeiführte.

Da der ganze Ausflug nur ein paar Stunden in Anspruch genommen hatte und wir so noch ein bisschen Zeit hatten, bis wir wieder nach hause mussten, machten wir noch einen Abstecher auf den Otavalo-Markt, auf dem natürlich wieder reichlich geguckt und gekauft wurde (ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Otavalo-Alpaka-Pullis😂😍)

Nach diesem Ausflug ließen wir gemeinsam mit unserem Mitbewohner und einem Quito-Freiwilligen den Abend im Foodpark ausklingen, unserem hiesigen Lieblingsessensort..
Einem tollen Tag folgte so also auch noch ein toller Abend, bevor es für uns alle ins Bett ging.

Ein Sonnenkalender


Arbol de la Fertilidad






























Jetzt folgen für alle Interessierten wieder einige Fotoshooting-Bilder, bevor ich mich für heute wieder verabschiede :)










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